Ratschen für Zurrgurte

Einzelne Ratschen für Spanngurte verschiedener Art

Ein einteiliger Zurrgurt / Spanngurt besteht aus einem tex­tilen Spanngurt und einem Spannelement. Ein zwei­teiliger Zurrgurt / Spanngurt besteht aus zwei gewebten textilen Gurten - eines mit einem Spannelement, Ge­webe und Endbeschlagteil sowie dem zweiten textilen Spanngurt mit Endbeschlagteil.

Diese Spannelemente können zum Beispiel eine Ratsche oder ein Klemm­schloss sein und sind Teile der kraftschlüssigen Ladungs­sicherung.

Zur professionellen Ladungssicherung bei LKW, PKW, Anhängern und Transporten mittels Zurrgurten gibt es viele verschiedene Ausführungen von Ratschen für den normalen und den Schwerlastbereich, in Edelstahl und sogar als voll verzinkte Version.

ratsche Ratsche für Zurrgurte

langhebelratsche Langhebelratsche für Zurrgurte

ratschenzurrgurt-einteilig einteiliger Ratschenzurrgurt

Unterschieden wird dabei in drei Hauptgruppen:

  • Langhebelratsche
  • Kurzhebelratsche
  • Schwerlastratsche

Zudem wird in weitere drei Kategorien untergliedert, welche sich nach Art der Richtung ergeben, in die der Kraftaufwand stattfindet:

  • Stoßratsche / Schubratsche / Druckratsche
  • Zugratsche
  • Multiratsche (Stoß & Zug)

Die Langhebelratsche

Sie gehört zu den Zugratschen, was bedeutet, dass sie bei Betätigung nach unten gezogen wird. Hierdurch wird eine deutlich höhere Kraftübertragung erreicht, als bei Stoßratschen der Fall ist und die erreichte Vorspannkraft um ein Vielfaches erhöht. Ihre Handhabung gilt als besonders ergonomisch für den Nutzer. Wie auch andere Mittel der Ladungssicherung unterliegen sie Vorschriften: Gemäß EN 12195 müssen sie Vorspannkräfte von 450 bis 550 daN erbringen können. EN 12195-2 schreibt zudem vor, dass verbogene, stark korrodierte oder nicht funktionstüchtige Ratschen nicht mehr verwendet werden dürfen.

Die Kurzhebelratsche

Sie ist auch als Druckratsche bekannt und wird beim Betätigen nach oben gedrückt, weshalb ihre Vorspannkraft nicht so groß ist wie bei einer Langhebelratsche. Auch sie hat nach der EN 12195 gewisse Vorspannkräfte zu erbringen: von 120 bis 350 daN. Damit es nicht zur Ablegereife des Zurrgurtes kommt, gilt auch bei ihr der Bereich zum Ausschluss aus der EN 12195-2.

Zunächst muss man das Gurtende des Losendes in die Wickelwelle der Ratsche einfädeln. Durch Befestigen des Ratschenhebels, wird durch die Drehbewegung der Welle, das Gurtband aufgewickelt und dadurch gespannt.

Für den festen Sitz des Gurtes müssen mindestens 1,5 Windungen des Zurrgurtes auf die Wickelwelle aufgebracht werden. Achtung: Es dürfen nicht mehr als drei Gurtlagen aufgewickelt werden, da sich sonst der Sperrschieber verklemmen kann.

Zum Lösen des Gurtbandes zieht man den Funktionsschieber und schwenkt den Ratschenhebel um ca. 180 Grad gegen den Anschlag. Achtung: Die Vor­spann­kraft wird dabei schlagartig freigegeben, weshalb vorher die Ladung auf mögliche Gefährdung kontrolliert werden muss.

 

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Ratschen für Zurrgurte

Einzelne Ratschen für Spanngurte verschiedener Art

Ein einteiliger Zurrgurt / Spanngurt besteht aus einem tex­tilen Spanngurt und einem Spannelement. Ein zwei­teiliger Zurrgurt / Spanngurt besteht aus zwei gewebten textilen Gurten - eines mit einem Spannelement, Ge­webe und Endbeschlagteil sowie dem zweiten textilen Spanngurt mit Endbeschlagteil.

Diese Spannelemente können zum Beispiel eine Ratsche oder ein Klemm­schloss sein und sind Teile der kraftschlüssigen Ladungs­sicherung.

Zur professionellen Ladungssicherung bei LKW, PKW, Anhängern und Transporten mittels Zurrgurten gibt es viele verschiedene Ausführungen von Ratschen für den normalen und den Schwerlastbereich, in Edelstahl und sogar als voll verzinkte Version.

ratsche Ratsche für Zurrgurte

langhebelratsche Langhebelratsche für Zurrgurte

ratschenzurrgurt-einteilig einteiliger Ratschenzurrgurt

Unterschieden wird dabei in drei Hauptgruppen:

  • Langhebelratsche
  • Kurzhebelratsche
  • Schwerlastratsche

Zudem wird in weitere drei Kategorien untergliedert, welche sich nach Art der Richtung ergeben, in die der Kraftaufwand stattfindet:

  • Stoßratsche / Schubratsche / Druckratsche
  • Zugratsche
  • Multiratsche (Stoß & Zug)

Die Langhebelratsche

Sie gehört zu den Zugratschen, was bedeutet, dass sie bei Betätigung nach unten gezogen wird. Hierdurch wird eine deutlich höhere Kraftübertragung erreicht, als bei Stoßratschen der Fall ist und die erreichte Vorspannkraft um ein Vielfaches erhöht. Ihre Handhabung gilt als besonders ergonomisch für den Nutzer. Wie auch andere Mittel der Ladungssicherung unterliegen sie Vorschriften: Gemäß EN 12195 müssen sie Vorspannkräfte von 450 bis 550 daN erbringen können. EN 12195-2 schreibt zudem vor, dass verbogene, stark korrodierte oder nicht funktionstüchtige Ratschen nicht mehr verwendet werden dürfen.

Die Kurzhebelratsche

Sie ist auch als Druckratsche bekannt und wird beim Betätigen nach oben gedrückt, weshalb ihre Vorspannkraft nicht so groß ist wie bei einer Langhebelratsche. Auch sie hat nach der EN 12195 gewisse Vorspannkräfte zu erbringen: von 120 bis 350 daN. Damit es nicht zur Ablegereife des Zurrgurtes kommt, gilt auch bei ihr der Bereich zum Ausschluss aus der EN 12195-2.

Zunächst muss man das Gurtende des Losendes in die Wickelwelle der Ratsche einfädeln. Durch Befestigen des Ratschenhebels, wird durch die Drehbewegung der Welle, das Gurtband aufgewickelt und dadurch gespannt.

Für den festen Sitz des Gurtes müssen mindestens 1,5 Windungen des Zurrgurtes auf die Wickelwelle aufgebracht werden. Achtung: Es dürfen nicht mehr als drei Gurtlagen aufgewickelt werden, da sich sonst der Sperrschieber verklemmen kann.

Zum Lösen des Gurtbandes zieht man den Funktionsschieber und schwenkt den Ratschenhebel um ca. 180 Grad gegen den Anschlag. Achtung: Die Vor­spann­kraft wird dabei schlagartig freigegeben, weshalb vorher die Ladung auf mögliche Gefährdung kontrolliert werden muss.

 

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