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Kraftschlüssige Ladungssicherung - simpel, schnell und zeitsparend

Eine sogenannte Kraftschlüssige Ladungssicherung besteht dann, wenn eine frei stehende Ladung auf einem Transporter nur durch eine einzige Krafteinwirkung, beispielsweise zwischen Ladung und Ladefläche beziehungsweise zwischen einzelnen Gütern für den Transport abgesichert wird. Am bekanntesten und vielfach verwendet ist hierfür das Niederzurren mithilfe von einem Zurrmittel (Zurrgurte, Zurrketten oder Zurrseile). Ergänzend lassen sich Zurrschienen einsetzen, die auch nachträglich einfach zu montieren sind.

Kraftschluss gleich „einfaches Niederzurren“

Das professionelle Niederzurren gewährleistet die Kraftschlüssige Ladungssicherung. Bei diesem Verfahren werden die Güter durch Spann- oder Zurrgurte auf die Fläche des Fahrzeugs gepresst, sodass sich die Reibungskraft verstärkt, welche das Verrutschen der unterschiedlichen Güter verhindert. Hierbei ist der sogenannte Reibungskoeffizient (µ) entscheidend.

Tipp: Es eignen sich nicht alle Fahrzeuge für diese Art der Ladungssicherung. Entscheidend ist hierfür die Aufbaufestigkeit des Nutz-Fahrzeuges oder des genutzten Anhängers gemäß DIN EN 12642.

Kraftschluss für die Ladungssicherung

In vielen Fällen reicht eine Formschlüssige Sicherung von Gütern nicht mehr aus. Dies kann sein, wenn das Gewicht der Transportgüter sehr hoch ist oder diese zu sperrig sind. Als Alternative muss dann eine Kraftschlüssige Sicherung der Ladung eingesetzt werden, um das Verrutschen zu verhindern.

Die Kraftschlüssige Methode wird mithilfe des Niederzurrens garantiert. Hierbei werden die Güter/Waren durch Hilfsmittel wie beispielsweise Zurrketten, Zurrgurte oder Drahtseile an bestimmten Anschlagpunkten, Abdecknetzen sowie Zurrschienen kraftschlüssig am oder auf dem Fahrzeug fixiert. Dabei wird das jeweilige Zurrmittel über die Güter geführt und beidseitig am Fahrzeug beispielsweise in Zurrpunkten eingehängt. Danach kommt ein Spannelement wie eine Ratsche zum Einsatz und spannt das Zurrmittel.

Flexible Schienen einsetzen

Zurrschienen, die aus Aluminium gefertigt sind, punkten speziell durch ein sehr geringes Eigengewicht. Dadurch lassen sich diese Sicherungsprodukte schnell und sehr einfach montieren. Letzteres erfolgt abhängig vom Modell mit Linsenkopf-/Senkkopfschrauben, Nieten oder speziellem Flüssigkleber.

Zurrschienen lassen sich meistens gleichermaßen versenken, wie auch aufsetzen - je nach Bauart. Gerade für eine Nachrüstung ist diese Art der Aufrüstung / Sicherung prädestiniert. Des Weiteren bieten Zurrschienen den großen Vorteil, dass die genormten Lochmaße in Kombination mit Beschlägen und Sperrstangen die Ladungssicherung deutlich erhöhen kann. Eine Sperrstange wird beispielsweise im vertikalen Einsatz auf Planen- / Kofferfahrzeugen zwischen Bodenschiene und Deckenschiene eingesetzt und sichert so Kisten und andere Transportgüter gegen Verrutschen.

Zurrschienen sind mit vielfältigen Profilen (z.B. Airlineschiene) ausgestattet, sodass sie durch passendes Zubehör beispielsweise individuell in LKW (Koffer- / Planenaufbauten) und üblichen Transportern einsetzbar sind. Ein optimaler Formschluss wird dann erzeugt, wenn Zurrschienen mit Sperrbalken kombiniert werden, da diese sich nahe an den Gütern befinden.

Unterschied zwischen Formschluss und Kraftschluss

Während im Rahmen einer Formschlüssigen Ladungssicherung die Güter beispielsweise mittels Kombination aus lückenlosem und bündigem Verladen, Diagonal- oder Schrägzurren, sogenanntem Lashing sowie dem Einsatz von Sperrstangen und Sperrbalken am Verrutschen gehindert werden, schafft eine Kraftschlüssige Sicherung das Gleiche durch simples Niederzurren.

Durch Letzteres wird beispielsweise eine palettierte Fracht durch Hilfsmittel wie Zurrgurte aus Textilmaterial auf oder in Transportern fixiert.

Richtlinien für Zurrmitteln im Kraftschluss

Bei einer Kraftschlüssigen Sicherung von Gütern muss beachtet werden, dass die eingesetzten Gurte entsprechend ihrer zulässigen Kräfte und Fertigung den individuellen Anforderungen geeignet und gekennzeichnet sind:

  • Vorspannkraft in Dekanewton - daN (Standard Tension Force - STF)
  • Normale Handkraft in daN (Standard Hand Force - SHF) 50 daN
  • Zulässige Zurrkraft (Lashing Capacity - LC-Wert) beispielsweise mit Kennung „gerader Zug“
  • Werkstoff: PES
  • DIN EN 12195-2
  • Längenangabe
  • Warnhinweis: „Darf nicht zum Heben verwendet werden“
  • Name / Symbol des Herstellers
  • Rückverfolgbarkeitscode
  • Herstellungsjahr
  • Dehnung in % bei LC
  • KEIN CE-Zeichen zulässig!
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